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Erdbeben, Hurrikans, Monsun – und mittendrin die Kinder

Erdbeben, Hurrikans, Monsun – und mittendrin die Kinder

In diesen Tagen jagt eine Krisenmeldung die nächste: Hurrikans toben durch die Karibik, Erdbeben erschüttern Mexiko und in Bangladesch überflutet der Monsun Hütten, Felder und Vieh. Wie sehr sind die Patenkinder und ihre Familien davon betroffen? Und was tut Compassion für sie?

„Ein paar Tage vor Hurrikan ‚Irma‘ kamen Mitarbeiter vom Kinderzentrum, um uns zu informieren. Sie luden uns ein, in einen provisorischen Schutzraum zu kommen, den Compassion im Ort für die Leute aus den gefährdeten Gebieten errichtet hatte.“ Benerdin Mézil, der Vater von zwei Patenkindern im Norden von Haiti, erzählt von den Tagen, bevor der stärkste dort jemals gemessene Hurrikan kam. Leider schaffte er es dann nicht mehr rechtzeitig. „Als ich zurückkam, war das Dach meines Hauses bereits weggeweht“, erzählt Benerdin. „Gott sei Dank ist meine Familie in Sicherheit. Doch wir können immer noch nicht im Haus leben, weil das Dach fehlt.“

Eine ähnliche Geschichte könnten in diesen Tagen Tausende von Patenkindern und ihre Eltern erzählen. Eine Geschichte von Stürmen, Überschwemmungen und Erdbeben:

  • In Haiti, dem ärmsten Land der westlichen Welt, sind die Familien von 3.145 Patenkindern von „Irma“ betroffen. Böen von bis zu 300 Stundenkilometern entwurzelten Bäume und deckten Dächer ab, sintflutartiger Regen überschwemmte Ufer und brachte Hänge ins Rutschen. In der benachbarten Dominikanischen Republik sind es „nur“ 314 Mädchen und Jungen, deren Familien getroffen wurden. Wir sind dankbar, dass „Irma“ die beiden Länder nicht mit voller Wucht traf und die meisten Kinder und Familien glimpflich davongekommen sind
  • In Mexiko fand zur selben Zeit das stärkste Erdbeben dort seit hundert Jahren statt. Das Beben der Stärke 8,2 traf vor allem die südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca, wo sich viele Compassion-Kinderzentren befinden. Bis heute (22.9.) wurden uns 717 Kinder als betroffen gemeldet. 18 Kinderzentren dort wurden teilweise erheblich beschädigt. Gleichzeitig traf im Osten Mexikos mit „Katia“ ein weiterer, wenn auch schwächerer Hurrikan auf Land. Am 19. September bebte erneut die Erde: Diesmal traf es die Hauptstadt Mexiko-Stadt und die umliegende Region. Vier Kinderzentren von Compassion sind betroffen
  • Weit entfernt von der Karibik, in Bangladesch, leiden über 1.700 Patenkinder aus 23 Kinderzentren unter den Folgen von monatelangem Dauerregen. Die Fluten stiegen teilweise bis ans Dach ihrer Hütten. Manche Familien kamen bei Verwandten, in öffentlichen Gebäuden oder in den Compassion-Kinderzentren unter, andere kampieren unter freiem Himmel. Tragisch für diese oft von der Landwirtschaft lebenden Menschen ist, dass der Regen unmittelbar vor der Ernte kam und diese zerstört hat - und damit ihr Einkommen

Was tut Compassion?

Wie immer nach solchen Ereignissen kümmern sich die Mitarbeiter der Kinderzentren um die Familien der Patenkinder. Und das, obwohl sie oft selbst zu leiden haben. Sie stellen fest, wer wie betroffen ist, versorgen die Familien mit Essen und Trinkwasser, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs. Und sie kümmern sich darum, dass sie Unterkunft finden. In Mexiko haben viele Gemeinden ihre Räume für die obdachlos gewordenen Menschen geöffnet. Andere geben Essen an sie und die Kinder aus. Die beschädigten Kinderzentren werden wiederaufgebaut. Und es wird versucht, auch die am stärksten getroffenen Familien beim Wiederaufbau ihres Zuhauses zu unterstützen.

Bei Naturkatastrophen wie diesen hilft Compassion aus seinem Fonds für Katastrophenhilfe. Wir bitten Sie, hier an diesen besonderen Fonds zu spenden. Denn der nächste Hurrikan kommt bestimmt. Herzlichen Dank!

(Foto: AP/Luis Alberto Cruz)