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Revalina

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    Land: Indonesien
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    Alter: 4
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    Geschlecht : Mädchen
Revalina lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater zusammen. Zuhause hilft sie bei kleinen Arbeiten im Haushalt mit. Ihre Mutter führt den Haushalt und ihr Vater hat eine Teilzeitarbeit als Landwirt. Der Ertrag reicht aber nicht zum Lebensunterhalt aus. Revalina besucht das Compassion-Kinderzentrum und den Kindergottesdienst der Gemeinde. Am liebsten mag sie mit Puppen und Gruppenspiele spielen.
Das Compassion-Programm ist so angelegt, dass Sie durch Ihre Patenschaft Rivalina helfen, ihre Talente zu entdecken, Fähigkeiten zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten. Bitte beten Sie für Revalina.
Werden Sie Revalinas Pate

Mein Pate, mein unbekannter Freund

 

 Alle sechs Monate feiern die Kinderzentren in Guatemala eine „Briefwoche“. Mit Spaß und Spielen rund um die Länder ihrer Paten - und ums Briefeschreiben

Es ist schwierig, einem Kind zu erklären, was ein Pate ist“, sagt Erick Arana, Leiter des Kinderzentrums Bethesda. Das Zentrum in der Stadt Flores im Norden Guatemalas kümmert sich seit 25 Jahren als Partner von Compassion um Kinder aus armen Familien. „Unsere Welt und unsere Kinder brauchen Vorbilder“, fährt der Leiter fort. „Leute mit Charakter, die Kinder motivieren, Jesus zu gehorchen und zu folgen. Solche Leute sind ihre Paten.“

Doch wie lebt der Pate eigentlich? Welche Sprache spricht er? Und was kann ich ihm schreiben? Um Antworten auf diese Fragen der Kinder zu geben und ihnen zu helfen, einen besseren Kontakt zum Paten zu pflegen, haben die Kinderzentren in Guatemala eine Briefwoche eingeführt: Die Kinder sollen darin spielerisch etwas über das Land und die Kultur ihrer Paten lernen. Im Kinderzentrum Bethesda haben sich dazu einige Mitarbeiter mit bunten Kostümen verkleidet – jedes steht für das Land eines Paten -, andere haben Wissenswertes über die Länder recherchiert und große Schilder zu jedem Land gebastelt.

„Bitte beschütze meine Patin“

Im Hof drängeln sich die Kinder, fröhlich, neugierig und erwartungsvoll. Erick Arana und vier Mitarbeiter tragen ihre Kostüme und sprechen zu den Kindern über die Länder der Paten. Dann ermuntern sie die Mädchen und Jungen, auf das Schild mit dem Land ihres Paten zu deuten: einige zeigen auf die USA, andere auf Korea, manche auch auf Deutschland. „Heute wollen wir das Leben unserer Paten feiern“, ruft Direktor Erick, selbst als Uncle Sam verkleidet, ins Mikrofon. „Und als erstes wollen wir für sie beten“. Die Kinder schließen die Augen und falten die Hände. „Danke für die Leute im Zentrum und für meine Patin“, spricht ein Mädchen Ericks Gebet nach. „Bitte beschütze und segne sie. Amen.“

Dann geht es weiter zu fünf Stationen, die die Länder der Paten repräsentieren: An jeder spielen die Kinder ein beliebtes Spiel aus dem Land, erfahren etwas über das Essen und über die Geschichte. „Die Mitarbeiter haben sogar kurze Sprüche in der Originalsprache des Landes gelernt“, erzählt Erick, „damit die Kinder hören, wie ihre Paten in etwa sprechen.“ Klarer Favorit aber sind die Spiele, die die Altersgenossen in den fernen, fremden Ländern spielen.

Zum Abschluss der Woche schreibt jedes Kind seinem Paten einen neuen Brief. Die Mitarbeiter von Bethesda beobachten immer wieder, dass die Kinder mehr über ihre Paten erfahren wollen, wenn sie deren Briefe lesen. „Diese Aktionen motivieren sie, in den Briefen an ihre Paten Fragen zu stellen“, sagt Erick Arana, „und diejenigen besser zu verstehen, die weit weg leben, aber für sie sorgen.“

Isi Salazar, Compassion Guatemala