174 Kalkidan

Kalkidan

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    Land: Äthiopien
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    Alter: 3
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    Geschlecht : Mädchen
Mein Rufname: Kalkidan
Mein Alter: 3
Ich bin ein: Mädchen
Was ich mag: Spielen

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Philippinen: Weihnachten für Straßenkinder

 

 „Ich wurde gesegnet, um ein Segen zu sein und es ist wirklich besser zu geben als zu nehmen. Mir wurde bewusst und ich schätze ganz neu, was ich alles in meinem Leben habe.“ Dieses ist nur eine begeisterte Rückmeldung der Mitarbeiter des Kinderzentrums Paglinang. Das Compassion-Kinderzentrum im Gewimmel der Metropolenregion Manila kümmert sich seit dreißig Jahren um Mädchen und Jungen aus den ärmsten Familien in seiner Umgebung. Doch es gibt hier noch andere Kinder, die arm und auf eine ganz andere Weise bedürftig sind: Kinder, die allein oder mit ihren Eltern auf der Straße leben. Für sie und mit ihnen zusammen sollte es an diesen Weihnachten ein besonderes Fest geben.

Und so bereiteten die Mitarbeiter des Kinderzentrums und Freiwillige aus der Christian Gospel Church, die das Zentrum führt, „Weihnachten mit den Augen eines Kindes“ vor – ein buntes Programm rund um die Botschaft von der Geburt des Erlösers. Straßenkinder und ihre Eltern aus dem Bagong Barrio, dem Viertel, in dem diese Menschen täglich um ihr Dasein kämpfen, waren dazu eingeladen worden. Bald füllte sich der Gottesdienstsaal der Gemeinde mit neunzig Kindern und mehr als hundert ihrer Mütter und Väter. Drei Stunden mit Spaß und Tiefgang folgten, die die bunt verkleideten Mitarbeiter vorbereitet hatten: Es wurden Weihnachtslieder gesungen und Tänze aufgeführt, Spiele gespielt und Preise verteilt. Dann schauten die Kinder und Erwachsenen gebannt ein Zeichentrickvideo über die Geburt von Jesus, gefolgt von einer Predigt darüber, warum die Geburt des Erlösers auch für sie eine gute Nachricht war. Und schließlich gab es natürlich auch Geschenke: Tüten mit Reis, Lebensmitteln und Toilettenartikeln, und Boxen mit Essen.

Wenn Jesus uns einlädt

Das Lächeln und die Freude in den Gesichtern der Kinder und Eltern zeigten, dass „Weihnachten mit den Augen eines Kindes“ gelungen war. Sie konnten den Freiwilligen des Compassion-Kinderzentrums und aus der Gemeinde nicht viel zurückgeben, außer ihnen Danke zu sagen und die Hand zu schütteln. Doch mit ihrer Freude und Dankbarkeit machten sie auch die Mitarbeiter zu Beschenkten. „Ich wurde an unsere eigene Vergangenheit erinnert, die von Armut und Bedürftigkeit geprägt war. Diese Erfahrung rührte mich zu Tränen“, sagte eine von ihnen. „Wenn Jesus uns einlädt, dann ist das ein großes Vorrecht“, schrieb eine andere Mitarbeiterin. „Ihn zu lieben heißt auch die Menschen zu lieben, die er liebt.“

Möglich wurde „Weihnachten mit den Augen eines Kindes“ auch durch die großzügige Spende einer Unterstützerin von Compassion in Deutschland, die persönliche Beziehungen zur Christian Gospel Church in den Philippinen pflegt, die dort das Kinderzentrum führt. Compassion Deutschland schließt sich daher dem Dank der Mitarbeiter in den Philippinen an!